Entwicklung und Forschung

entwicklung-forschung-1-1.jpg-rot-2.jpg (220×515)Seit Alexanders Entdeckung der Technik wird sie unterrichtet und praktiziert. Alexander selbst bildete Lehrer aus, die wiederum Einzelunterricht gaben oder Schulen für die Ausbildung zum/zur Lehrer/in der Alexander-Technik gründeten. Zwei „Richtungen“ wurden geprägt von den Schülern McDonald und Carrington, die sich in ihrem Stil und ihrer Interpretation unterschieden, die aber beide die wesentlichen Prinzipien der Alexander-Technik zum Grundsatz haben.

In vielen Ländern der Welt gibt es Schulen und Lehrer, die die Technik unterrichten, besonders in den USA, Großbritannien, Westeuropa und Israel. An fast allen deutschen Musikhochschulen und -universitäten unterrichtet mittlerweile mindestens ein Alexander-Technik-Lehrer.

Unter Musikern wird die AT schon seit Längerem geschätzt, auch in der Medizin wird sie immer präsenter, so maß ihr schon der Nobelpreisträger für Medizin Nikolaas Tinbergen in seiner Dankesrede, die er bei der Preisverleihung hielt, höchste Bedeutung bei. Eine der wichtigsten Studien über die Alexander-Technik belegt, dass sie die mit Abstand höchste Wirksamkeit gegen chronische Rückenschmerzen  im Vergleich zu herkömmlichen Methoden wie Gymnastik oder Sport besitzt. In einer weiteren Studie wurde nachgewiesen, dass die Alexander-Technik im Vergleich zu traditionellen schulmedizinischen Behandlungsmethoden wie Schmerzmittel- oder Physiotherapie eine signifikant höhere Wirksamkeit gegen chronische Nackenschmerzen hat. Auch Parkinson-Patienten kann die AT helfen und zu einer Milderung der Symptome führen.

In der Schweiz werden AT-Stunden mindestens teilweise von der Krankenkasse bezahlt. Auch in Deutschland sind immer mehr Ärzte, Psychologen und Heilpraktiker mit der AT vertraut und empfehlen die Arbeit mit ihr.